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verdraagzaamheid wit elan Gute Verträglichkeit

gegarandeerde kwaliteit Wissenschaftlich fundiert

wetenschappelijk onderzoek Hohe Qualität

Abnehmmedikamente

Abnehmmedikamente, die bei Adipositas und im Gewichtsmanagement eingesetzt werden, können zu einer deutlichen Verringerung des Appetits und der Energieaufnahme führen. Studien zu Abnehmmedikamenten und verwandten Wirkstoffen beschreiben eine geringere Kalorienaufnahme sowie Veränderungen des Appetits, des Sättigungsgefühls und der Lebensmittelpräferenzen (1,2,3).

Eine geringere Energieaufnahme kann zur Gewichtsabnahme beitragen, erfordert jedoch gleichzeitig Aufmerksamkeit für die Qualität und Zusammensetzung der täglichen Ernährung. Wird über einen längeren Zeitraum weniger gegessen, kann es schwieriger werden, ausreichend Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen (4,5).

Insbesondere bei einer niedrigen Energieaufnahme kann die Versorgung mit Mikronährstoffen beeinträchtigt sein. In der wissenschaftlichen Literatur werden unter anderem Vitamin D, Vitamin B12, Vitamin B1, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink als ernährungsrelevante Aspekte bei Menschen mit Adipositas und/oder während einer intensiven Gewichtsreduktion genannt (4,5,6).

Bereits vor Beginn einer Behandlung können Menschen mit Adipositas ein erhöhtes Risiko für eine suboptimale Mikronährstoffversorgung aufweisen. Dies kann unter anderem mit der Ernährungsqualität, restriktiven Ernährungsgewohnheiten, chronisch niedriggradigen Entzündungen sowie Veränderungen der Aufnahme, Verteilung, des Stoffwechsels oder der Ausscheidung von Nährstoffen zusammenhängen (6,7).

Eine aktuelle große Beobachtungsstudie mit 461.382 Erwachsenen, die eine Behandlung mit Abnehmmedikamenten begonnen hatten, zeigte, dass bei 12,7 % innerhalb von sechs Monaten und bei 22,4 % innerhalb von zwölf Monaten ein ernährungsbedingter Mangel oder eine damit verbundene Komplikation dokumentiert wurde. Ein Vitamin-D-Mangel trat dabei am häufigsten auf (8).

Eine ernährungsmedizinische Begleitung und regelmäßige Kontrolle können daher während einer medizinisch begleiteten Gewichtsreduktion sinnvoll sein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer ausreichenden Eiweißzufuhr, einer ballaststoffreichen Ernährung, einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, einer abwechslungsreichen Ernährung sowie der frühzeitigen Erkennung möglicher Nährstoffmängel (4,8).

Besprechen Sie Fragen zu Ihrer Ernährung, zu Nahrungsergänzungsmitteln oder zu möglichen Nährstoffmängeln stets auch mit Ihrem behandelnden Arzt, Ihrer Ernährungsfachkraft oder einer anderen qualifizierten medizinischen Fachperson.

Literatur

  1. Blundell, J., Finlayson, G., Axelsen, M., Flint, A., Gibbons, C., Kvist, T., Hjerpsted, J. B., & Wilding, J. P. H. (2017). Effects of once-weekly semaglutide on appetite, energy intake, control of eating, food preference and body weight in subjects with obesity. Diabetes, Obesity and Metabolism, 19(9), 1242–1251.
  2. Gibbons, C., Blundell, J., Tetens Hoff, S., Dahl, K., Bauer, R., & Baekdal, T. (2021). Effects of oral semaglutide on energy intake, food preference, appetite, control of eating and body weight in subjects with type 2 diabetes. Diabetes, Obesity and Metabolism, 23(2), 581–588.
  3. Quast, D. R., Nauck, M. A., Schenker, N., Menge, B. A., Kapitza, C., & Meier, J. J. (2021). Macronutrient intake, appetite, food preferences and exocrine pancreas function after treatment with short- and long-acting glucagon-like peptide-1 receptor agonists in type 2 diabetes. Diabetes, Obesity and Metabolism, 23, 2344–2353.
  4. Almandoz, J. P., Wadden, T. A., Tewksbury, C., Apovian, C. M., Fitch, A., Ard, J. D., Li, Z., Richards, J., Butsch, W. S., Jouravskaya, I., Vanderman, K. S., & Neff, L. M. (2024). Nutritional considerations with antiobesity medications. Obesity, 32(9), 1613–1631.
  5. Poli, V. F. S., Sanches, R. B., Moraes, A. D. S., Fidalgo, J. P. N., Nascimento, M. A., Bresciani, P., Andrade-Silva, S. G., Cipullo, M. A. T., Clemente, J. C., & Caranti, D. A. (2017). The excessive caloric intake and micronutrient deficiencies related to obesity after a long-term interdisciplinary therapy. Nutrition, 38, 113–119.
  6. 2025 Dietary Guidelines Advisory Committee. (2024). Scientific report of the 2025 Dietary Guidelines Advisory Committee: Advisory report to the Secretary of Health and Human Services and Secretary of Agriculture. U.S. Department of Health and Human Services.
  7. Kobylinska, M., Antosik, K., Decyk, A., & Kurowska, K. (2022). Malnutrition in obesity: Is it possible? Obesity Facts, 15(1), 19–25.
  8. Butsch, W. S., Sulo, S., Chang, A. T., Kim, J. A., Kerr, K. W., Williams, D. R., Hegazi, R., Panchalingam, T., Goates, S., & Heymsfield, S. B. (2025). Nutritional deficiencies and muscle loss in adults with type 2 diabetes using GLP-1 receptor agonists: A retrospective observational study. Obesity Pillars, 15, 100186.